Sunday, 18. march 2012
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Und wieder ist es soweit. Auch dieses Jahr gibt es ein Wochenende zum Thema Psychodrama.
Im letzten Jahr haben wir im ZfN (München) ein sehr schönes und lehrreiches Seminarwochenende
erlebt.
Und nun können auch Sie in diesem Jahr Ihre Lebenssituation als Schauspiel kennenlernen.
Sind Sie neugierig und wollen Sie einfach mal sehen, wie ihre Problematik lösbar ist?
Dann melden Sie sich an unter unserer Website: Erlebnisseminare bei München (Puchheim)
Was ist ein Psychodrama?
Das Psychodrama entstand als Therapie in der Gruppe, durch die Gruppe, für die Gruppe und der Gruppe [1] aus dem Stegreiftheater und war die erste
Form der Gruppenpsychotherapie. (Aber: Eine psychodramatische Sitzung z. B. ist weit davon entfernt, immer Gruppenpsychotherapie zu sein. Es ist oft nur die Behandlung eines bestimmten
Individuums in der Gruppe [2]) Der Klient (Protagonist) gestaltet als Hauptdarsteller des psychodramatischen Spiels im „Hier und Jetzt“ einer Psychodrama-Bühne sein therapeutisches Thema.
Als Mitglied der Gruppe erhält der Protagonist mit deren Erlaubnis die Möglichkeit, seine eigene Thematik oder diejenige der Gruppe mit der Unterstützung des „Spielleiters“ und ausgewählten
Hilfs-Ichs zu bearbeiten. Die Zuschauer lassen sich vom Spiel des Protagonisten berühren, greifen mit Unterstützung des
Spielleiters ein und geben zu guter Letzt wie alle anderen Mitspieler eine empathische und, wo notwendig, kritische Rückmeldung. Allerdings kann es auch bei nicht oder kaum ins Spiel integrierten Zuschauern zu einer heilsamen Erschütterung, einer
Katharsis, kommen.
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Ziel des Psychodramas ist die Aktivierung und Integration von Spontaneität und Kreativität. Konstruktives spontanes Handeln ist zustande gekommen, wenn der Protagonist für eine neue oder bereits bekannte Situation
eine neue und angemessene Reaktion findet (Moreno, 1959, S. 34).
Dieses Ziel wird auch für den Gruppenprozess als Ganzes angestrebt. Mit Hilfe der Gruppe soll sich der Protagonist
von festgefahrenen Rollenstrukturen oder Rollenkonserven befreien.
Wir lernen soziale Rollen, welche den Individuen und individuellen Situationen nicht gerecht werden können. Je mehr die natürliche Kreativität – nach Moreno als „allerhöchste nukleare Struktur
des Universums“ – durch verschüttete „Spontanität“ nicht zum Einsatz kommen kann, umso mehr sind wir an festgefahrene Rollenbilder verhaftet.
Wir freuen uns auf Sie!!!
Susann Müller
von Praxis für Familientherapie
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veröffentlicht in: Seminare
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Sunday, 18. march 2012
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17:53
Als traditionelle chinesische Medizin, TCM oder chinesische Medizin wird jene Heilkunde bezeichnet, die sich in China seit mehr als 2000 Jahren entwickelt hat. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet
umfasst den ostasiatischen Raum, insbesondere Vietnam, Korea und Japan. Auf dieser Grundlage entwickelten sich spezielle Varianten in diesen Ländern. Besonders bekannt ist die japanische
Kampo-Medizin.
Seit den 1950er-Jahren fand die TCM zunehmendes Interesse im westlichen Kulturkreis. In Deutschland hatten
naturheilkundlich ausgerichtete Ärzte und Heilpraktiker wie Gerhard Bachmann, August Brodde, Heribert Schmidt, Erich Stiefvater Teile von ihr rezipiert. Die Heilpraktiker Hörner und Korn waren als Ausbilder in den ersten Kursen tätig, die Anfang der 1950er Jahre unter
Leitung von Dr. Stiefvater stattfanden. Ihre Kenntnisse bezogen sie aus Vietnam und Japan und inkorporierten neue Erkenntnisse von Sinologen. Zur Verbreitung der TCM haben unter anderem die Werke von Manfred Porkert beigetragen. Seine „Klinische Chinesische Pharmakologie“ von 1978 zum Beispiel bietet zum ersten Mal eine umfassende
Beschreibung der Wirkungen von chinesischen Arzneien in einer westlichen Sprache.
Mit der politischen Öffnung Chinas und den damit einhergehenden Reiseerleichterungen erlebte vor allem die Akupunktur seit
den 1970er-Jahren einen regelrechten Boom. Als Auslöser gilt der Bericht eines amerikanischen Journalisten über die erfolgreiche Akupunktur-Schmerzbehandlung nach seiner eigenen
Blinddarm-Operation während eines Chinabesuchs im Jahr 1971.[17] Einer der großen Protagonisten der TCM unter den China-Reisenden von damals ist der Nordamerikaner Ted
J. Kaptchuk, dessen 1983 erschienenes Buch „The Web That Has No Weaver“ (dt.: Das große Buch der chinesischen Medizin 1988) wesentlich zur Popularität der TCM beigetragen hat.
Die Zuordnung von Emotionen nach TCM
Unser Körper und die Gewohnheitsmuster bilden das Bewusstsein des Alltags in dem wir Leben.
Die TCM hat schon in frühen Werken eine Abbildung der 5 Emotionen als symbolisches Zusammenspiel unseres Körper-Geist Verständnisses definiert. Die 5 Geisteswesen sind Ausdruck unserer
Gefühle und Emotionen, welche eine Organzuordnung haben und dem psychosomatischen Kreislauf entsprechen. Aufteilung in 5 Wandlungsphasen.
Die Bilder des Holz werden im Feuer zu Gedanken, durch Erde zu Gewohnheiten und bei Metall zu Emotionen die dann im Anschluss durch (oder im) Wasser als Bestandteil unseres Körpers einfliessen.
Hier entsteht eine psychosomatische Reaktion aus Sicht der TCM.
Wollen Sie mehr wissen? Dann melden Sie sich für das Seminar TCM und Psyche im April 2012 an.
Hier gelangen Sie zu unserer Seminarhomepage: Erlebnisseminar bei München (in Puchheim)
von Praxis für Familientherapie
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veröffentlicht in: Seminare
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Saturday, 14. january 2012
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17:52
Bei Dysmorphophobie (altgr. dys „schlecht“ (hier: „Miss-“),
morphé „Form“ (hier: „gestaltet“-), phóbos „Furcht“) handelt es sich um eine Störung der Wahrnehmung des eigenen Leibes. Im DSM-IV wird sie Körperdysmorphe Störung
genannt (engl. Body Dysmorphic Disorder), gleichbedeutend ist Körperbildstörung (engl. Body Image Disturbance). Normalpsychologische Grundlage der
Körperschemastörung ist das Konzept des Körperschemas.
Die Betroffenen nehmen ihren
Körper oder einzelne Körperteile als hässlich oder entstellt wahr. Am
häufigsten beziehen sich die betroffenen Körperteile auf das Gesicht oder den Kopf (wie z. B. Akne, Narben, eine zu große Nase oder Ohren, asymmetrische Gesichtszüge), aber es kann auch
jedes andere Körperteil betroffen sein (z. B. Füße oder Geschlechtsteile). Die Betroffenen leiden wegen ihres Aussehens oft unter zwanghaften Gedanken, die bis zu mehrere Stunden am Tag
andauern können. Weiterhin zeigen die Betroffenen oftmals sogenannte ritualisierte Verhaltensweisen: das Überprüfen des Aussehens in Spiegeln oder anderen reflektierenden Oberflächen, das
Vergleichen des eigenen Aussehens mit dem Aussehen anderer Personen, ritualisiertes Auftragen von Makeup oder anderen Kosmetikartikeln. Auch das Vermeiden sozialer Situationen wie z. B.
Partys oder Einkaufszentren aus Angst vor negativer Bewertung durch andere Personen ist häufig vorzufinden.
Die genauen Ursachen für die Entstehung der körperdysmorphen Störung sind unbekannt. Es wird mittlerweile angenommen, dass sowohl biologische als auch soziokulturelle Faktoren hierbei eine Rolle spielen könnten.
Weiterhin kann es sein, dass neu auftretende Verletzungen, Behinderungen, Entstellungen oder eventuell nur kleine Veränderungen am Körper oder der Körperwahrnehmung Menschen aus dem
„Gleichgewicht“ bringen können. Liegt objektiv betrachtet kein Grund für eine Störung des Körperbildes vor, können Fremd- und Selbstwahrnehmung erheblich auseinanderklaffen.
Es handelt sich um eine psychische Störung, bei der Betroffene befürchten, durch einen Defekt, der
für andere entweder überhaupt nicht oder lediglich minimal erkennbar ist, stark entstellt zu sein. Aufgrund dieser Angst zeigen Dysmorphophobiker bestimmte Verhaltensweisen, die sich zum einen
auf das Überprüfen und zum anderen auf das Kaschieren des vermeintlichen Makels beziehen. Viele der Betroffenen haben
keine oder eine geringe Krankheitseinsicht, d. h. sie sind der festen Meinung, sie seien unattraktiv.
Zudem fühlen sich die Betroffenen in der Öffentlichkeit von anderen angestarrt und fürchten, die
vermeintliche Entstellung gebe anderen Anlass zu Ablehnung und Verachtung – was häufig einen Rückzug aus dem gesellschaftlichen Leben zur Folge hat. Aufgrund der befürchteten Hässlichkeit des eigenen
Körpers, ist es für Betroffene oftmals schwierig oder unmöglich, sich mit als attraktiv empfundenen Personen zu unterhalten oder gar eine Liebesbeziehung zu führen (siehe Sexualangst). Im Extremfall kann es zum totalen
Rückzug in das eigene Zuhause und zur völligen Vereinsamung kommen. Die Betroffenen leiden häufig unter einer
starken Angst vor negativer Bewertung durch andere, und die Komorbidität mit der sozialen Phobie ist sehr hoch. Interessanterweise konnte in einer Studie gezeigt werden, dass bei allen Individuen, die sowohl unter einer
körperdysmorphen Störung als auch unter einer sozialen Phobie litten, der Störungsbeginn der sozialen Phobie in allen Fällen vor dem Störungsbeginn der körperdysmorphen Störung lag (Wilhelm,
Otto, Zucker, Pollack, 1997).
Am 22.1. läuft auf VOX eine Reportage zu diesem Thema.
Hier mehr inklusive Trailer.
Wenn ihr auf das Bild rechts klickt, gelangt Ihr auf eine interessante Homepage zum Thema.
von Praxis für Familientherapie
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Saturday, 14. january 2012
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17:15
„Wie verrückt sind wir?“ ist ein packendes Wissenschaftsexperiment, das gekonnt unterhaltende Elemente aus dem Reality-TV mit tiefgründigen Fragen zur Diagnose und Behandlung psychischer
Krankheiten kombiniert. Am Ende ist die Erkenntnis, wer „verrückt“ und wer „normal“ ist, fast nebensächlich. Das Fernsehexperiment macht vor allem Hoffnung und beweist, dass auch Menschen mit
psychischen Störungen ganz „normale“ Leute sind.
(BBC)
Mehr erfahrt ihr hier! Ein Trailer ist auf dieser Website von BBC zu finden.
Die gesamte Reportage findet Ihr auf meinem Youtube Channel verllinkt unter dem Punkt:
"Psychologie allgemein"
von Praxis für Familientherapie
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Wednesday, 16. november 2011
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Binge Eating ist eine Essstörung bei der die Betroffenen regelrechte Fressorgien veranstalten.
Eine Focus TV Reportage berichtete am 7.11.2011 über Betroffene und ihren Leidensweg.
Hier näheres (mit Trailer) auf der Website von Focus - hier klicken -
Binge Eating, Binge-Eating-Störung (BES, engl. Binge Eating Disorder, vom engl. Binge = Gelage), ist eine Essstörung, bei der es
zu periodischen Heißhungeranfällen (Fressanfällen) mit Verlust der bewussten Kontrolle über das Essverhalten kommt. Im Gegensatz zur Bulimie wird das Gegessene anschließend nicht erbrochen, so dass längerfristig meist Übergewicht die Folge ist. 1994 wurden für das DSM-IV
erstmals Forschungskriterien für die BES formuliert, bislang wurde die BES jedoch noch nicht als eigenständige Diagnose zugelassen. Im ICD-10 wird die BES daher unter "Nicht näher bezeichnete Essstörung" (F50.9) klassifiziert. Die Definition dieser Essstörung war längere Zeit umstritten,
die Kriterien werden von Ernährungswissenschaftlern und Medizinern jedoch zunehmend akzeptiert; die Behandlungsbedürftigkeit dieser Störung wird auch in Europa mittlerweile überwiegend anerkannt.
Die Behandlungskonzepte entsprechen in der Regel denen der Bulimie.
von Praxis für Familientherapie
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veröffentlicht in: Beratungspraxis
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